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Motion1: AI Workflow Builder für Field Deployment Engineers in der OEM Humanoid Robot Supermarkt-Warenauffüllung

Ein modelliertes Szenario: humanoide Roboter, die in vier Pilotfilialen einer europäischen Supermarktkette Regale bestücken und Bestände erfassen.

Motion1 Inc. ·

Motion1: AI Workflow Builder für Field Deployment Engineers in der OEM Humanoid Robot Supermarkt-Warenauffüllung

Supermarktkette - Regalauffüllung und Inventurscannen

Ein modelliertes Szenario: Dieser Artikel beschreibt eine repräsentative Implementierung, die auf branchenüblichen Betriebsmustern basiert, und ist kein Bericht über ein namentlich genanntes Kundenengagement. Die Zahlen sind illustrative Schätzungen dessen, was eine Implementierung dieser Art erreichen kann.

Die Herausforderung

Eine europäische Supermarktkette mit über 120 Filialen stand vor einem anhaltenden operativen Problem: die Regale während der Geschäftszeiten gefüllt zu halten. Das Auffüllen der Regale erfolgt typischerweise in zwei Zeitfenstern – früh morgens vor Ladenöffnung und während einer Flaute am Nachmittag. Doch die Kundenfrequenzmuster haben sich verschoben, und viele Filialen verzeichnen nun den ganzen Tag über eine konstante Besucherzahl, was wenig Zeit für ununterbrochenes Auffüllen lässt.

Das Ergebnis waren sichtbare Lücken in den Regalen während der Stoßzeiten, was sich direkt auf den Umsatz auswirkte. Interne Analysen schätzten, dass nicht vorrätige Regalpositionen die Kette zwischen 3 % und 5 % des potenziellen täglichen Umsatzes pro Filiale kosteten. Das manuelle Inventurscannen – das Durchgehen der Gänge mit einem Handscanner, um Lücken zu identifizieren – war zeitaufwendig und inkonsistent.

Die Lösung

Die Kette testete humanoide Roboter in vier Filialen und setzte zwei Roboter pro Filiale ein. Die Roboter erfüllten zwei Hauptfunktionen:

  • Regalauffüllung. Roboter transportieren Produktkartons vom Lagerraum in den Verkaufsraum und platzieren einzelne Artikel an den vorgesehenen Regalpositionen. Die Prioritäten für die Regalauffüllung werden durch Echtzeit-Inventurdaten aus dem Filialverwaltungssystem bestimmt.
  • Inventurscannen. Roboter führen geplante Gangscans durch und nutzen dabei Vision-Systeme, um leere Regalpositionen, falsch platzierte Artikel und Preisabweichungen zu identifizieren. Die Scanergebnisse werden direkt in die Bestandsverwaltungsplattform der Filiale eingespeist.

Die Flottenmanagementplattform ermöglichte es regionalen Managern, den Roboterbetrieb in allen vier Pilotfilialen von einem zentralen Dashboard aus zu überwachen. Die Arbeitsabläufe wurden filialübergreifend standardisiert, mit geringfügigen Anpassungen für Layoutunterschiede.

Zeitplan der Implementierung

  • Monat 1-3: Detaillierte Filialkartierung und Navigationstests in einer Pilotfiliale. Roboterwege wurden definiert, um Bereiche mit Kundenstau zu vermeiden. Sicherheitsprotokolle für die Roboter-Kunden-Interaktion wurden festgelegt (die Roboter weichen Kunden aus und halten Mindestabstände ein).
  • Monat 4: Zwei Roboter in der ersten Pilotfiliale eingesetzt. Der anfängliche Betrieb war auf die frühmorgendliche Regalauffüllung vor Ladenöffnung beschränkt.
  • Monat 5-6: Roboter begannen während der Geschäftszeiten zu operieren. Die Protokolle zur Kundeninteraktion wurden basierend auf anfänglichem Feedback verfeinert.
  • Monat 7-9: Ausweitung auf drei weitere Filialen. Workflow-Vorlagen aus der ersten Filiale wurden wiederverwendet, wodurch die Einrichtungszeit um etwa 60 % reduziert wurde.

Modellierte Ergebnisse (Erste 9 Monate in vier Filialen)

  • Regalverfügbarkeit: Die durchschnittliche Regalverfügbarkeit während der Geschäftszeiten verbesserte sich von 91 % auf 97 %.
  • Umsatzauswirkung: Geschätzter Umsatzanstieg von 2,1 % pro Filiale, zurückzuführen auf die verbesserte Regalverfügbarkeit.
  • Bestandsgenauigkeit: Die Genauigkeit der Inventurscans erreichte 99,2 %, verglichen mit 94 % beim manuellen Scannen.
  • Scanfrequenz: Roboter führten dreimal täglich vollständige Filialinventurscans durch, verglichen mit dem vorherigen einmal täglichen manuellen Scan.
  • Personalumverteilung: Filialmitarbeiter, die zuvor mit der Regalauffüllung betraut waren, wurden in den Kundenservice und die Zubereitung frischer Lebensmittel versetzt – Bereiche, in denen die Kette unterbesetzt war.
  • Kundenfeedback: Erste Umfragen zeigten, dass 78 % der Kunden der Roboterpräsenz neutral oder positiv gegenüberstanden. Negatives Feedback bezog sich hauptsächlich auf Gangstau während der Regalauffüllung, was durch Anpassung der Auffüllpläne behoben wurde.
Ergebnisse der Supermarkt-Implementierung: Regalverfügbarkeit 91% auf 97%, Umsatz +2,1%, Scan-Genauigkeit 94% auf 99,2%

Wichtige Erkenntnisse

Für Einzelhändler, die den Einsatz humanoider Roboter in Betracht ziehen, bietet dieser Pilotversuch mehrere praktische Lehren:

  1. Beginnen Sie dort, wo die Einschränkung die Zeit ist, nicht die Personalstärke. Die Zeitfenster für die Regalauffüllung wurden durch den ganztägigen Kundenverkehr eingeengt. Die Roboter wurden durch die Regalverfügbarkeit während der Geschäftszeiten gerechtfertigt, nicht durch die Reduzierung des Personals im Verkaufsraum.
  2. Investieren Sie in die Software-Ebene. Die Flottenmanagementplattform war ebenso wichtig wie die Hardware. Die Wiederverwendung von Workflow-Vorlagen aus der ersten Pilotfiliale reduzierte die Einrichtungszeit in den nächsten drei um etwa 60 % und bot regionalen Managern ein einziges Dashboard für alle vier Filialen.
  3. Planen Sie eine Anlaufzeit von 3-6 Monaten ein. Die erste Filiale benötigte drei Monate für Kartierung und Navigationstests, bevor ein Roboter einen einzigen Karton bewegte. Planen Sie entsprechend Zeit und Geduld ein.
  4. Messen Sie, was wichtig ist. Regalverfügbarkeit und Umsatzsteigerung waren die Schlagzeilenzahlen, aber Scan-Genauigkeit, Scan-Frequenz und Kundenstimmung erzählten die vollständige Geschichte. Der volle Wert der Implementierung reicht weit über die Kasse hinaus.
  5. Beziehen Sie sowohl Kunden als auch Personal ein. In einer Filiale teilt sich die Öffentlichkeit den Raum mit dem Roboter. Das Umfragefeedback führte hier zu konkreten Änderungen, einschließlich angepasster Auffüllpläne zur Reduzierung von Gangstau, während das Filialpersonal in den Kundenservice und die Zubereitung frischer Lebensmittel wechselte.

Der Pilot dieser Kette zeigt, dass der Einsatz humanoider Roboter im Einzelhandel praktisch, vorteilhaft und mit der aktuellen Technologie realisierbar ist. Der Schlüssel liegt darin, dies als eine Änderung der Filialabläufe und nicht als einen Technologiekauf zu betrachten, geplant um Geschäftszeiten, Kundenkomfort und die Vorlagen, die Filiale Nummer zwei schneller machen als Filiale Nummer eins.

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